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Selber Wölfe vs. Krefeld Pinguine 3:4 n.V. (1:1; 0:0; 2:2/0:1)

Die Selber Wölfe zeigten eine gute Reaktion auf die zuletzt schwachen Spiele und hatten am Ende Pech, als Krefeld in der Overtime den Siegtreffer erzielen konnte. Die neu formierten Reihen waren allesamt gut im Spiel, lediglich mit den Abschlüssen hatten die Wölfe an diesem Tag oftmals Pech. Neuzugang Rasmus Heljanko gelang bei seinem ersten Spiel zuhause direkt ein Doppelpack.

Wölfe mit starkem Beginn

Mit neu formierten Reihen begannen die Wölfe das Heimspiel gegen die Pinguine furios. Mit Gewinn des ersten Bullys setzten sich die Wölfe direkt im Drittel der Gäste fest. Nacheinander hatten McNeill, Knackstedt und Heljanko gute Möglichkeiten ihre Abschlüsse fanden aber den Weg ins Tor vorerst nicht. Auch im ersten Unterzahlspiel waren die Wölfe aufmerksam und ließen kaum etwas zu. Nach knapp fünf Minuten war es dann soweit und die Wölfe belohnten sich für ihre starken ersten Minuten. McNeill bediente Neuzugang Heljanko auf Außen und dieser traf trocken im Winkel zur verdienten Führung. Erst nach dem ersten Powerbreak fand Krefeld besser in die Partie. Nach einem Schuss von der blauen Linie stand Riefers sträflich frei vor Bitzer und hatte nach dem Rebound noch Zeit sich den Puck entsprechend vor Bitzer zurecht zu legen und ließ dem Selber Goalie aus kurzer Distanz keine Chance. In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel bei dem die Wölfe aber immer wieder gefährliche Chancen herausspielten sich vorerst aber nicht mit einem weiteren Treffer belohnen konnten.

Es fehlt das Abschlussglück

In einem temporeichen Mittelabschnitt hatten die Wölfe gerade im Abschluss immer wieder Pech. Die Gastgeber blieben aktiv doch Bick war stets auf dem Posten und wusste die Führung der Wölfe zu verhindern. Auf der Gegenseite zeigte die Defensive um Bitzer weiterhin eine konzentrierte Leistung und konnte die Chancen er Gäste konsequent verteidigen. In den Schlussminuten als die Wölfe auch noch zweimal im Powerplay spielten, hatte vor allem Trska immer wieder Pech das keiner seiner Abschlüsse im Tor landen wollte.

Spannender Schlussabschnitt

Denkbar schlecht begann das letzte Drittel aus Sicht der Wölfe. Schon nach 30 Sekunden traf Buschmann zur Führung für Krefeld als McNeill unglücklich in Bitzer fiel der dadurch nicht mehr rechtzeitig in sein Tor zurückkam. Die Wölfe waren um die direkte Antwort bemüht was auch beinahe gelang. Also Miglio im zwei gegen eins quer auf Naumann spielte hatte dieser Pech mit seinem Abschluss. In Unterzahl war es dann erneut Heljanko der von Knackstedt bedient wurde und zum umjubelten Ausgleich traf. Die Wölfe waren am Drücker und ließen die Gäste kaum noch zur Entfaltung kommen. Als Hördler von der blauen Linie abzog konnte Bick nur prallen lassen den Rebound verwandelte Peter zur Führung für die Wölfe. Diese war jedoch nur von kurzer Dauer. Im direkten Gegenzug wurde Weiß im Slot sträflich allein gelassen und ließ Bitzer mit seinem Abschluss keine Abwehrchance.
Kurz vor Ende hatte Heljanko Pech als sein Schuss nur am Pfosten landete woraufhin es in die Overtime ging. Auch hier waren die Wölfe deutlich aktiver und spielbestimmend. Krefeld hatte alle Hände voll zu tun und konnte sich glücklich schätzen das die gut vorgetragenen Angriffe der Wölfe nicht den Weg ins Tor fanden. So war es am Ende Weiß der den Siegtreffer für die Pinguine erzielen konnte.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Bitzer (Weidekamp) – Hördler, Trska, Hanusch, Gläßl, Plauschin, Raab, Dalldush – Knackstedt, McNeill, Heljanko, Naumann, Kruminsch, Miglio, Kolupaylo, Peter, Gelke, Krymskiy, Marusch, Schwamberger

Krefeld Pinguine: Bick (Schulte) – Ehrhoff, Buschmann, Gotz, Adam, Trinkberger, Söll – Cerny, Weiß, Ruuttu, Kuhnekath, Kretschmann, Riefers, Niedenz, Wagner, Miller, Leitner, Junemann

Tore:

5. Min. 1:0 Heljanko (McNeill)

11. Min. 1:1 Riefers (Buschmann)

41. Min. 1:2 Buschmann (Ehrhoff)

48. Min. 2:2 Heljanko (Knackstedt, Raab)

54. Min. 3:2 Peter (Hördler)

54. Min. 3:3 Weiß (Ruuttu)

63. Min. 3:4 Kretschmann (Kuhnekath, Ehrhoff)

Strafzeiten: Selb 4; Krefeld 10

Schiedsrichter: Hoppe, Naust (Klima, Laudenbach)

Zuschauer: 1.503

Foto: Mario Wiedel