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Eispiraten Crimmitschau vs. Selber Wölfe 2:3 n.V. (0:2; 1:0; 1:0; 0:1)

Die Selber Wölfe holen bei den Eispiraten Crimmitschau zwei wichtige Punkte. Das Wolfsrudel startete stark in die Partie und spielte sich in den ersten 20 Minuten eine 2-Tore-Führung heraus. Dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel und glichen die Partie nach 60 Minuten nicht unverdient aus. In der Verlängerung war es Trska, der die Wölfe zum Sieg schoss.

Wölfe gehen in Front

Die Selber Wölfe starteten gut in die Partie und übernahmen über weite Strecken des ersten Spielabschnitts die Kontrolle über das Spielgeschehen. Dennoch gehörte die erste große Chance den Gastgebern. Kanninen schob die Scheibe allerdings am Tor vorbei. Besser machte es in der 6. Minute Hammerbauer, der einen Rückpass von Miglio per Direktabnahme zum 0:1 versenkte. Alle Versuche der Eispiraten zum Torabschluss, wie in der 10. Minute durch Doherty, parierte Weidekamp gewohnt unaufgeregt. Kurz vor Drittelende nutzten die Wölfe ihre zweite Überzahlmöglichkeit an diesem Abend durch einen strammen Schuss von Vantuch zum 0:2-Pausenstand.

Eispiraten kommen besser ins Spiel

Mit mächtig Dampf kam das Wolfsrudel aus der Kabine. Schwamberger, Trska und dreimal Miglio nahmen zwischen der 21. und 23. Spielminute das Tor von Sharipov förmlich unter Dauerfeuer. Doch etwas Zählbares gelang nur den Gastgebern: D´Aoust fälschte einen Schuss von Scalzo unhaltbar für Weidekamp zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Und dieses Erfolgserlebnis sollte die Gastgeber für die nächsten 10 Minuten wachrütteln. Sie hatten nun mehr Spielanteile. Doch auch die Wölfe brachten den ein oder anderen Entlastungsangriff, unter anderem über Lavallée und Miglio, durch. Nachdem die Porzellanstädter auch noch eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden hatten, bekamen sie wieder mehr Zugriff auf die Westsachsen. Allen voran Miglio prüfte Sharipov immer wieder, doch ein weiterer Treffer gelang den Gästen zunächst nicht.

Weidekamp sichert das Unentschieden nach 60 Minuten

Im letzten Spielabschnitt übten die Eispiraten viel Druck aus. Die Westsachsen wollten unbedingt 3 Punkte aus der Partie mitnehmen. Und so kamen sie auch früh zum Ausgleich: Kanninen nutzte eine Überzahlsituation aus. Weidekamp, der bis zum Spielende seine Farben mit tollen Paraden im Spiel hielt, war in dieser Situation die Sicht versperrt. Die Wölfe waren nun über weite Strecken mit Abwehrarbeit beschäftigt, hielten sich aber bis zum Ende der regulären Spielzeit schadlos. In der Verlängerung war es Trska, der sich mit viel Ruhe und Übersicht Sharipov ausguckte und zum Selber Siegtreffer einnetzte.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Eispiraten Crimmitschau: Sharipov (Schneider) – Doherty, Scalzo, Thomas, Rausch, Walters, Olleff – Walsh, D´Aoust, Kanninen, Lemay, Gams, Pohl, Gron, Reisnecker, Feser, Böttcher, Rudert, Kälble

Selber Wölfe: Weidekamp (Roelofsen) – Trska, Lavallée, Reddick, Kania, Fern, Schaaf, Silbermann – McNeill, Vantuch, Schwamberger, Miglio, Kruminsch, Naumann, Hammerbauer, Gelke, Deeg, Woltmann, Noack, Melnikov

Tore:

6. Min. 0:1 Hammerbauer (Miglio);
19. Min. 0:2 Vantuch (Trska, Kruminsch; 5/4);
24. Min. 1:2 D´Aoust (Scalzo);
44. Min. 2:2 Kanninen (Lemay, Doherty; 5/4);
62. Min. 2:3 Trska (Schwamberger, Miglio)

Strafzeiten: Crimmitschau 8; Selb 12

Schiedsrichter: Schütz, Kannengießer (Pfriem, Brüggemann)

Zuschauer: 2.440

Fotos: Mario Wiedel