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Die Selber Wölfe starten am Wochenende in die neue DEL2-Saison

Zum Auftakt der DEL2-Saison 2023/2024 gastieren die Lausitzer Füchse am Freitag in der NETZSCH Arena. Voraussichtlich kommt es hier zum Vater-Sohn-Duell zwischen Frank und Eric Hördler. Die Gäste aus der Lausitz werden gleich ein Gradmesser für den Kampf um einen der begehrten Pre-Playoff-Plätze sein. Am Sonntag hingegen müssen die Wölfe die lange Reise zu den Krefeld Pinguinen antreten. Die Pinguine werden von den Experten unter anderem neben den Kassel Huskies als Meisterschaftskandidat gehandelt. Zudem warten die Wölfe noch mit einer Überraschung im Kader auf.

Formkurve

Die letzten beiden Testspiele bestritten die Selber Wölfe am vergangenen Wochenende zuhause in der NETZSCH-Arena gegen die beiden Nord-Oberligisten Moskitos Essen und Saale Bulls Halle. Beide Partien konnten die Porzellanstädter für sich entscheiden. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass sich alle Sturmformationen in die Torschützenliste eintragen konnten und dass – vor allem im Schlussabschnitt gegen die Saale Bulls – zum Teil richtige Spielfreude im Spiel der Selber Wölfe aufblitzte. Wenn zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht alles läuft wie am Schnürchen, wie Headcoach Sergej Waßmiller nicht müde wird zu betonen, ist auch nicht zu erwarten, dass bei den Gegnern schon jedes Rädchen so ineinandergreift, wie es soll.

Die Gegner

Einen ausführlichen Gegnercheck finden Sie ab Donnerstagabend in der aktuellen Folge des offiziellen Selber Wölfe DEL2 Podcast SELBstVERliebt … und Ente.

Die Lausitzer Füchse sind voraussichtlich ein erster Gradmesser für die Selber Wölfe im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Aktuell sieht es so aus, dass es am Freitag zum Vater-Sohn-Duell kommen wird. Der bei den Eisbären Berlin unter Vertrag stehende Eric Hördler, Sohn von Frank Hördler, wurde zumindest für die Testspiele per Förderlizenz an die Füchse abgestellt.

Die Krefeld Pinguine gehen als einer der Meisterschaftskandidaten in die neue Saison. Der sowieso schon namhaft besetzte Kader wurde noch einmal verstärkt. Doch mit Marcel Müller hat man auch einen schmerzhaften Abgang zu verkraften, den man nur sehr schwer kompensieren kann. Mit Spannung erwartet wird das Comeback vom 41-jährigen Ex-NHL-Crack Christian Ehrhoff, der die letzten vier Spielzeiten pausiert hat.

Lineup

Ausfälle hat das Trainerteam um Sergej Waßmiller und Lanny Gare aktuell zwar keine zu beklagen, allerdings fallen Donat Peter und Alex Grossrubatscher zeitlich begrenzt bis Mitte Dezember nicht unter die U-Regel der DEL2, da sie aktuell nicht für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt sind. Dieser Umstand sorgt bei den Coaches trotz eines vollen Kaders für Knobelarbeit bei der Zusammenstellung des Lineups fürs Wochenende. Um hier mehr Spielraum zu haben, wurden jetzt drei junge Goalies für den DEL2-Kader lizenziert: Lasse Roelofsen aus dem eigenen Nachwuchs sowie per Förderlizenz aus Höchstadt Justin Spiewok und Nico Zimmermann. Bereits am Freitag wird Justin Spiewok als Backup-Torhüter auf der Bank sitzen.

Steve Hanusch blickt voraus

Wölfe-Neuzugang Steve Hanusch freut sich auf jeden Fall schon richtig darauf, dass am Freitag endlich die Saison startet:

„Jeder Spieler ist froh, dass die Vorbereitung endlich vorbei ist und dass es endlich um Punkte geht. Die Vorbereitung ist für keinen Spieler eine schöne Sache, weil man viel Laufen muss und viel Athletiktraining macht. Jetzt geht es endlich wieder um Punkte.“

Neben der Plackerei hatte der Verteidiger aber natürlich auch ausreichend Gelegenheit, sich einen Eindruck von seinem neuen Team zu verschaffen:

„Ich denke, wir haben eine gute Vorbereitung gespielt. Obwohl wir nur gegen Oberliga-Teams gespielt haben, haben wir uns in diesen Begegnungen sehr gut verkauft, viele Tore geschossen und uns Selbstvertrauen geholt. Dennoch kann man nach der Vorbereitung noch nicht viel sagen. Wo man wirklich steht, weiß man erst nach 10-15 Spielen.“

Die beiden Gegner am Wochenende kennt Steve Hanusch sehr gut, ist er doch für beide in der Vergangenheit schon aufgelaufen:

„Jeder Spieler ist immer besonders motiviert gegen seine Ex-Vereine zu spielen. Da will man sich immer nochmal besonders zeigen. Aber letztendlich sind wir alle heiß und froh, dass es endlich los geht – egal gegen welchen Gegner!“

Sowohl Weißwasser als auch Krefeld schätzt der Defensivspezialist stark ein:

„Weißwasser wird auf jeden Fall stärker sein als in der letzten Saison. Krefeld will unbedingt wieder in die DEL aufsteigen. Die beiden Spiele werden sehr gute Tests für uns sein, die schon eine erste kleine Standortbestimmung sind. Ich hoffe natürlich, dass wir so viele Punkte wie möglich mitnehmen können.“

Tickets/Liveübertragung

Für das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse am Freitag (Spielbeginn um 19:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie an der Abendkasse. Einlass in die NETZSCH-Arena ist ab 18:30 Uhr. Zudem werden beide Partien live auf Sprade TV und das Auswärtsspiel in Krefeld in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen. Spielbeginn am Sonntag in der Krefelder Yayla-Arena ist um 17:00 Uhr.

Vorerst nur Barzahlung möglich

Entgegen unserer Ankündigung von letzter Woche wird vorerst in der NETZSCH-Arena leider noch keine bargeldlose Zahlung möglich sein.

Foto: Mario Wiedel