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Selber Wölfe vs. Onesto Tigers Bayreuth 4:0 (2:0; 2:0; 0:0)

Ein Auftakt ins Jahr 2026 wie er aus Sicht der Selber Wölfe nicht hätte besser laufen können. Eine erneut ausverkaufte und stimmungsgeladene NETZSCH Arena, in welcher die Fans der Selber Wölfe am Ende im dritten Derby gegen die Bayreuth Tigers den zweiten Sieg feiern durften. Ein vollkommen verdientes 4:0 steht am Ende auf der Anzeigetafel. Ein Spiel, in welchem den Wölfen nahezu alles gelang. Powerplay-Treffer, Shorthander und ein Shoutout für Goalie Michel Weidekamp. Eine geschlossene und konzentrierte Mannschaftsleistung der spielfreudigen Wölfe, die den Gästen zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gaben, einen Weg in die Partie finden zu können.

Wölfe klar spielbestimmend

Die Selber Wölfe waren vom ersten Bully an die dominante Mannschaft und erspielte sich immer wieder gute Chancen. Tabert hatte bei seinem Abschluss Pech, welcher den Pfosten touchierte. Auch danach durften sich die Bayreuther bei ihrem Schlussmann Meier bedanken, der die Null weiterhin festhielt. Eine der wenigen Chancen der offensiv kaum präsenten Gäste, vergab Lüsch freistehend im Slot. Die verdiente Führung der Wölfe gelang dann Spitzner, welcher mit seinem Flachschuss Meier etwas überraschte, wobei dem Torhüter hier auch gut die Sicht zugestellt wurde. Keine Minute später durften die Wölfe schon wieder jubeln. Nach einer Strafe gegen Spacek dauerte es keine 15 Sekunden, ehe Tramm mit einem gefühlvollen Schuss das 2:0 markierte. Nach einem Puckverlust schalteten die Tigers noch einmal schnell um, doch Weidekamp parierte eine drei gegen eins Situation gegen Piskor stark und bewahrte sein Team so vor dem Anschlusstreffer.

Selb weiter klar überlegen

Die Wölfe knüpften nahtlos an die Leistung aus Drittel eins an und nagelten die Bayreuther in deren Zone ein. Selbst als die Bayreuther erneut in Überzahl spielten, waren es die Wölfe, die sich Torchancen erspielten und die Tigers nicht in deren Formation kommen ließen. Meier durfte sich jedenfalls nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Bei einer Doppelchance von Kuqi und Valasek, verpassten die Gastgeber den dritten Treffer noch. Als Weiß hinter dem Tor stark nachsetzte und Schutz den Puck mit viel Übersicht in den Slot auf den heranstürmenden Klughardt passte, konnte dieser mit einem schönen Onetimer unter die Latte das 3:0 für seine Farben erzielen. Und es kam noch besser für Selb. In Unterzahl prallte der Puck etwas unglücklich gegen den Schlittschuh eines Bayreuther Spielers, woraufhin der Puck seinen Weg zu Lahtinen fand der erst einen Gegenspieler auswackelte und dann überlegt mit einem Flachschuss den vierten Treffer folgen ließ. Die spielfreudigen Selber machten munter weiter und erspielten sich immer wieder sehr gute Tormöglichkeiten. Mit der Schlusssirene scheiterte Rubin im Slot noch an Meier.

Wölfe lassen nichts mehr anbrennen

Im Schlussabschnitt ließen es die Wölfe etwas gemächlicher angehen, ohne jedoch auch nur ansatzweise die Kontrolle über das Spielgeschehen zu verlieren. Der wenig geforderte Weidekamp war stets hellwach und in den wenigen Sequenzen, in denen die Gäste offensiv in Erscheinung traten ein verlässlicher Rückhalt. Die Gäste schienen sich mit der Niederlage abgefunden zu haben, ehe in den Schlussminuten die Emotionen nochmals hochkochten und Hüserich völlig unnötigerweise gegen Klughardt mit den Fäusten zu Werke ging. Gelke räumte im Anschluss jedoch auf und wies den Bayreuther in seine Schranken. Am Ende gelang Weidekamp somit ein weiterer Shutout.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Weidekamp, (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Bauer – Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Weiß, Schutz, Tabert, Rubin, Lahtinen, Klughardt, Ziesche, Gelke

Onesto Tigers Bayreuth: Meier, (McLeod) – Spacek, Nedved, Schusser, Pietsch, Hüserich, Müllejans – Bollers, Barber, Piskor, Verelst, Hammerbauer, Brown, Bauhof, Zimmermann, Lüsch

Tore:

14. Min. 1:0 Weiß (Spitzner)

15. Min. 2:0 Tramm (Lahtinen, Schutz; 5/4)

28. Min. 3:0 Klughardt (Schutz, Weiß)

33. Min. 4:0 Lahtinen (Weiß, Gauch; 4/5)

Strafzeiten: Selb 12 + 5 gegen Klughardt + Spieldauer gegen Gelke, Bayreuth 14 + 5 + Spieldauer gegen Hüserich

Schiedsrichter: Lender, Singaitis (Verhoeven, Müller-Osten)

Zuschauer: 3.680

Foto: Mario Wiedel