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Tölzer Löwen vs. Selber Wölfe 5:2 (2:2; 2:0; 1:0)

Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel und gingen verdient durch Schutz in Führung, doch die Tölzer Löwen drehten das Spiel durch einen Doppelschlag. Die Wölfe steckten jedoch nicht auf und glichen zwölf Sekunden später wieder aus. Nach der ersten Pause kamen die Gastgeber besser aus der Kabine und legten zwei Treffer nach, sodass die Wölfe im Schlussabschnitt einem 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. In den letzten 20 Minuten hielten die Löwen die Wölfe weitgehend aus der Gefahrenzone und entschieden das Spiel 51 Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Goal endgültig. Letztlich war entscheidend, dass die Gastgeber beide Powerplays, die sie zugesprochen bekamen, nutzten. Die Wölfe hingegen ließen vier Überzahlsituationen ungenutzt.

Drei Treffer in 27 Sekunden

Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel und hatten bereits nach 15 Sekunden die erste gute Chance durch Pauker. Die Wölfe machten in der Offensive weiter ordentlich Dampf: Taberts Abschluss wurde geblockt und Tramms verdeckter Schuss kam zu zentral, um gefährlich für Bittner zu werden. In der achten Minute gingen die Wölfe dann aber völlig verdient in Führung. Pauker mit einem klasse Zuspiel auf Lahtinen, der noch an Bittner scheiterte, doch Schutz stand goldrichtig und beförderte die Scheibe über die Linie. Tölz musste sich kurz schütteln, kam dann aber durch Haßmann und Sauer zu ersten Abschlüssen. Im Powerplay glichen die Gäste dann durch Klikorka aus. Nur 14 Sekunden später fiel dann das schmeichelhafte 2:1 für die Tölzer durch einen Schuss, der zweimal abgefälscht wurde und sehr glücklich hinter Wiens einschlug. Doch die Wölfe ließen sich nicht entmutigen und schlugen zwölf Sekunden später durch Nemec mit dem 2:2 zurück.

Tölz produktiver

Die Löwen kamen besser aus der Kabine, übten direkt Druck auf die Wölfe aus und stellten in der 25. Minute durch Hörmann den Spielstand 3:2. Im Anschluss hatten die Porzellanstädter durch Gauch sowie Lahtinen, der am starken Bittner im Tölzer Tor scheiterte, gute Möglichkeiten für den erneuten Ausgleichstreffer. Doch es kam anders: Lahtinen wurde nach seiner vergebenen Chance für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt und diese Möglichkeit nutzten die Gastgeber zum 4:2 durch Piipponen. Pauker und Kuqi erarbeiteten sich vor der zweiten Pause nochmal Chancen auf den Anschlusstreffer, doch der Tölzer Goalie ließ nichts mehr zu.

Tölz verteidigt konsequent

Im Schlussabschnitt machten die Tölzer den Selber Angreifern das Leben schwer und hielten die Gäste über weite Strecken weit außerhalb der Gefahrenzone. Schutz, Gauch (zweimal) und Lahtinen kamen zwar noch zu Chancen, ihre Abschlüsse gingen aber entweder am Tor vorbei oder wurden die Beute von Bittner. Gute zwei Minuten vor dem Ende setzten die Wölfe alles auf eine Karte und nahmen den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch statt des Anschlusstreffers fiel 51 Sekunden vor der Schlusssirene noch das 5:2 für die Gastgeber.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Tölzer Löwen: Bittner (Salvarani) – Klikorka, Haßmann, Hörmann, Grossrubatscher, Krumpe, Manhart – Piipponen, Daxlberger, Nirschl, Schönberger, Prokopovics, Sauer, Spöttel, Fischaber, Kästele, Schuster, Kathan, Sahanoglu

Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Tramm, Gläßl, Gauch, Raab, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Pauker, Lahtinen, Schutz, Tabert, Rubin, Ziesche, Miksch, Bauer, Koczlarek

Tore:

8. Min. 0:1 Schutz (Lahtinen, Pauker)

11. Min. 1:1 Klikorka (Daxlberger; Prokopovics; 5/4)

12. Min. 2:1 Spöttel (Krumpe, Fischhaber)

12. Min. 2:2 Nemec (Gläßl, Tramm)

25. Min. 3:2 Hörmann (Piipponen, Nirschl)

31. Min. 4:2 Piipponen (Nirschl, Klikorka; 5/4)

60. Min. 5:2 Daxlberger (Krumpe; empty net goal)

Strafzeiten: Bad Tölz 10, Selb 6

Schiedsrichter: Meineke, Schütz (Höck, Jürgens)

Zuschauer: 1.953

Archivbild: Pauline Manzke